Es gibt viele gute Gründe, Japanisch zu lernen! Vor allem, wenn du im Land der aufgehenden Sonne leben und arbeiten möchtest, musst du ein bestimmtes Sprachniveau erreichen. Das Studentenvisum ist die beste Wahl, um dies schnell zu erreichen. In diesem Leitfaden führen wir dich durch die wichtigsten Fakten, damit du entscheiden kannst, ob das japanische Studentenvisum die richtige Wahl für dich ist!
Zum Inhalt
Unser Team hat langjährige Erfahrung in der Vermittlung von Japanischlernenden und Schülern mit Sprachschulen in Japan und schon etlichen Japan-Interessierten auf ihrem Weg nach Japan geholfen und damit Lebenswege und Karrieren verändert.
Das Studentenvisum ermöglicht das langfristige Sprachstudium der Japanischen Sprache direkt vor Ort in Japan und bietet so die Chance besonders schnell und effizient Japanisch zu lernen. Besonders in Japan gilt: Gemeinsam mit der Sprachfertigkeit eröffnen sich mannigfaltige Karrierewege oder Möglichkeiten, langfristig in Japan Fuß zu fassen.
Wer zum Beispiel über das Auswandern nach Japan oder über eine Karriere im Land der aufgehenden Sonne nachdenkt, der kommt um das Erlernen der Japanischen Sprache nicht herum.
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Die Wahl des richtigen Visums ist entscheidend!
Das Studentenvisum ist, wie der Name schon verrät, dafür gedacht, in Japan zu studieren – damit ist auch das Studium der japanischen Sprache an einer Sprachschule in Japan gemeint. Zudem ist es möglich, an einer japanischen Universität oder einem „Vocational College" (Berufsschule) zu studieren.
Um für das Studentenvisum an einer Sprachschule infrage zu kommen, müssen bestimmte Anforderungen erfüllt werden. Diese variieren je nach Schule leicht und sind in den vergangenen Jahren tendenziell strenger geworden.
Das Studentenvisum erlaubt beim Sprachschulstudium einen Aufenthalt von bis zu zwei Jahren. Wird im Anschluss der Wechsel an eine japanische Universität angestrebt, kann auch ein längerer Zeitraum gewährt werden.
Das Studentenvisum sollte nicht mit dem Working Holiday Visum verwechselt werden. Beide Visa unterscheiden sich grundlegend in Zweck, Voraussetzungen und Zielgruppe. Wer unsicher ist, welches Visum besser zur eigenen Situation passt, findet in unserem Working-Holiday-Guide alle relevanten Informationen.
Das Studentenvisum kann von allen Nationalitäten beantragt werden.
Anders als das Working Holiday Visum, das nur für bestimmte Länder, mit denen Japan ein bilaterales Abkommen geschlossen hat, verfügbar ist, gibt es solche Einschränkungen für das Studentenvisum Japan nicht. Je nach Nationalität des Antragsstellers unterscheiden sich jedoch die einzureichenden Dokumente und das Prozedere der Visabeantragung leicht. Es ist daher nötig, sich bei der jeweiligen, für die eigene Nationalität zuständigen, japanischen Landesvertretung nach den genauen Visabestimmungen zu erkundigen.
Websites der japanischen Landesvertretungen D/A/CH:
Japanische Botschaft in Deutschland
Japanische Botschaft in Österreich(+Kosovo)
Japanische Botschaft in der Schweiz(+Liechtenstein)
Nein, das Studentenvisum ist nicht an ein bestimmtes Alter gebunden.
Wer die Voraussetzungen erfüllt, kann das Visum ungeachtet seines Alters beantragen. Ab 30 Jahren sollte man jedoch wissen: Die japanische Einwanderungsbehörde prüft ältere Bewerber tendenziell genauer und kann zusätzliche Dokumente - etwa eine detaillierte Begründung des Studienzwecks oder Nachweise über Karrierepläne - verlangen. Bei Bewerbern über 35 Jahren steigen diese Anforderungen nochmals an.
Hinzu kommt, dass manche Sprachschulen inoffiziell zurückhaltender gegenüber älteren Bewerbern sind; Nicht aus eigenen Vorbehalten, sondern weil häufig abgelehnte Visumsanträge den Status der Schule gefährden können.
Wir helfen dir, die richtige Schule für deine Situation zu finden.
Ja!
Das Studentenvisum erlaubt einen Nebenjob mit einer Arbeitszeit von bis zu 28 Stunden pro Woche – während der Schulferien (Sommer, Winter, Frühling) sogar bis zu 40 Stunden pro Woche. Die Erwerbstätigkeit ist dazu gedacht, die Kosten eines Langzeitaufenthalts abzufedern. Zugleich bietet ein Nebenjob die Möglichkeit, aktiv im neuen Sprachumfeld eingebunden zu sein – was das Lernen der japanischen Sprache besonders effizient voranbringt.
Um einer bezahlten Tätigkeit nachzugehen, muss eine besondere Genehmigung – die sogenannte „Permission to Engage in Activity Other Than That Permitted Under the Status of Residence Previously Granted" – beantragt werden. Am einfachsten geht das direkt bei der Einreise am Flughafen, da dies schneller ist und du früher mit der Arbeit beginnen kannst. Alternativ kann die Genehmigung nachträglich beim zuständigen regionalen Einwanderungsbüro beantragt werden, was jedoch etwa einen Monat Bearbeitungszeit in Anspruch nimmt.
Keine Sorge – wir begleiten dich gemeinsam mit der jeweiligen Schule durch den gesamten Prozess und stellen sicher, dass du einem Nebenjob nachgehen kannst!
Grundsätzlich erlaubt sind klassische Nebenjobs wie Aushilfe in einem Super- oder Minimarkt, Englischnachhilfe, Putzdienste oder einfache Hilfstätigkeiten im Handwerk.
Tabu sind dagegen alle Betriebe, die unter Japans Gesetz zur Regulierung von Unterhaltungsbetrieben fallen – also zum Beispiel Hostess-Clubs, Nachtclubs, Pachinko-Parlors, Love Hotels und die Pornoindustrie. Dabei spielt es keine Rolle, welche Tätigkeit du dort ausübst: Selbst Tätigkeiten wie Abwaschen oder Putzen in solchen Betrieben sind strikt verboten.
Im Zweifelsfall solltest du vorab prüfen, ob ein Jobangebot zulässig ist – am besten mit deiner Sprachschule oder einem Einwanderungsberater.
Wichtig: Je niedriger dein Sprachniveau, desto schwieriger wird die Jobsuche.
In Japan wird selbst für Aushilfsjobs fast immer ein grundlegendes Verständnis der Sprache vorausgesetzt. Das heißt: Jemand, der aktuell auf JLPT-N5-Niveau ist, wird vermutlich Schwierigkeiten haben, einen Nebenjob zu finden. Ab N3 – und erst recht ab N2 – öffnen sich deutlich mehr Möglichkeiten und die Jobsuche wird spürbar einfacher.
Der Zweck des Visums ist ohnehin, dass du dich voll auf das Lernen konzentrierst. Ein wachsendes Sprachniveau zahlt sich dabei doppelt aus – es erleichtert die Jobsuche und öffnet dir gleichzeitig die Türen zu einem aktiven Sozialleben in Japan.
Um durch ganz Japan zu reisen und flexibel verschiedene Orte und beliebte Sightseeingspots zu besuchen, ist das Studentenvisum Japan nicht geeignet.
Das Visum ist Zweckgebunden, das heißt, das Studium an einer Sprachschule oder sonstigem Institut steht im Vordergrund. Die Schulen und Universitäten sind daher angehalten, die Anwesenheit zu überprüfen und zu melden. Fällt die Anwesenheitsrate unter einen gewissen Prozentsatz, entfällt der Visagrund. Spontane Reisen durch Japan sind daher nicht möglich. Die Ferienzeiträume können allerdings natürlich zum Reisen genutzt werden, solange der Lernerfolg dadurch nicht gefährdet wird.
- Kann von Personen jeder Nationalität beantragt werden
- Keine Altersbeschränkung (für Personen über 30 können jedoch strengere Anforderungen gelten)
- Mindeststudiendauer: 6 Monate (Sprachkurs); einige Schulen verlangen eine Mindestdauer von 1 Jahr. Das Visum ist ortsgebunden (Wohnsitz in der Nähe der Sprachschule/Universität)
- Für die Beantragung ist ein Nachweis über 150 Stunden Japanischunterricht erforderlich (oder Nachweis über das Bestehen des JLPT N5).
- Für Bewerber für das Semester ab Oktober 2026 sind Vorstellungsgespräche für alle Bewerber obligatorisch (durchgeführt von der Sprachschule).
- Bewerber, deren höchster Bildungsabschluss unter dem Hochschulniveau liegt, müssen einen Nachweis über ihre Japanischkenntnisse, z. B. ein JLPT-Zertifikat, vorlegen oder während des Vorstellungsgesprächs Japanischkenntnisse auf dem CEFR-Niveau A1 nachweisen.
- Nur für bestimmte Staatsangehörige verfügbar (u. a. Deutschland, Österreich, Dänemark, Australien, Neuseeland und die Niederlande)
- Altersbeschränkung (18–30 Jahre für die meisten Länder)
- Kurzzeit-Sprachkurse sind möglich (z. B. ein dreimonatiger Sprachkurs)
- Das Visum ist nicht an einen bestimmten Ort gebunden.
- Du kannst deinen Wohnort flexibel wählen. (Du musst deine Adresse jedoch beim Rathaus anmelden.)
- Japanischkenntnisse sind für die Beantragung nicht erforderlich.
Weitere Informationen zum Working-Holiday-Visum in Japan findest du in unserem Leitfaden „Working Holiday Japan“
Um einen Missbrauch des Visums zu verhindern, muss seit November 2024 – gültig für alle Studienbeginne ab April 2025 – zum Zeitpunkt der Visabeantragung das Sprachniveau A1 (gemäß dem europäischen Referenzrahmen CEFR) nachgewiesen werden. Dies entspricht der bestandenen JLPT-N5-Prüfung oder 150 dokumentierten Lernstunden an einer anerkannten Schule oder Institution.
Wichtig: Selbststudium wird von der Einwanderungsbehörde nicht als Nachweis akzeptiert. Wer Japanisch allerdings als Schul- oder Universitätsfach hatte, kann diesen Nachweis einreichen.
Der JLPT N5 kann außerhalb Japans in vielen europäischen Ländern abgelegt werden (Übersicht der JLPT-Teststandorte) und ist durch das offizielle Zertifikat nach dem Bestehen die einfachste und eindeutigste Nachweismöglichkeit.
In der Praxis handhaben die verschiedenen Sprachschulen diese Voraussetzung leicht unterschiedlich.
Solltest du Zweifel haben, ob du diese Voraussetzung erfüllst, kontaktiere uns gerne für eine genaue Einschätzung.
Die Einwanderungsbehörde will sichergehen, dass einreisende Ausländer während ihres Aufenthalts in Japan nicht in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Zum Zeitpunkt der Visabeantragung muss daher nachgewiesen werden, dass ausreichende finanzielle Mittel für den gesamten Aufenthalt vorhanden sind.
Einen offiziell festgelegten Mindestbetrag gibt es nicht - in der Praxis erwarten die meisten Lehreinrichtungen und die Einwanderungsbehörde jedoch einen nachweisbaren Kontostand von mindestens 2.000.000 bis 2.500.000 JPY (ca. 11.000–14.000 €), zusätzlich zu bereits bezahlten Studiengebühren.
Der Nachweis erfolgt über ein offizielles Bankdokument, das nicht älter als 3 Monate sein darf und einen über mehrere Monate konstanten Kontostand ausweist. Kurzfristige große Einzahlungen kurz vor der Antragstellung können als Warnsignal gewertet werden und sollten vermieden werden.
Falls Eltern oder ein anderes Familienmitglied als finanzieller Sponsor auftreten, sind zusätzlich ein Sponsorship-Schreiben, Einkommensnachweise sowie ein Verwandtschaftsnachweis (z.B. Geburtsurkunde) einzureichen.
In Japan beginnt das Schuljahr für die meisten Schulen im April. Zu diesem Zeitpunkt starten zudem auch die meisten Kurse. Der April ist also der empfohlene Startzeitpunkt, um von Beginn an dem Lehrplan folgen zu können und auf dem selben Stand der Mitschüler zu sein.
Einige Schulen bieten zudem Kurse an, die im Oktober beginnen. Der Studienbeginn ist meist auch im Januar und Juli möglich, jedoch kann der Einstieg zur Mitte eines Semesters wirklich fordernd ausfallen, wenn zum Beispiel die Mitschüler schon deutlich fortgeschritten sind und aufgrund fehlender Grammatik oder Vokabulars dem Lernstoff nicht entsprechend gefolgt werden kann.
Für kurzfristige Kurse haben die meisten Schulen Beginnerklassen, bei denen der Studienbeginn zum Start eines jeden Monats möglich ist.
Für gewöhnlich nehmen die Sprachschulen in Japan also viermal im Jahr, im April, Juli, Oktober und Januar neue Schüler auf.Zwar gibt es kleine Unterschiede zwischen den Schulen, jedoch lassen sich die Bewerbungsfristen zu den jeweiligen Startzeiträumen wie folgt darstellen:
- Studienbeginn Januar:
Bewerbungsabgabe bis Ende August des Vorjahres
- Studienbeginn April:
Bewerbungsabgabe bis Ende Oktober des Vorjahres
- Studienbeginn Juli:
Bewerbungsabgabe bis Ende Februar des selben Jahres
- Studienbeginn Oktober:
Bewerbungsabgabe bis Ende Mai des selben Jahres
Die oben genannten Zeiträume sind Abgabefristen. Wir empfehlen eine frühere und fristgerechte Abgabe, damit der gewünschte Startzeitraum berücksichtigt werden kann.
Bist du unsicher? Wir unterstützen dich unverbindlich und völlig kostenfrei bei der Beantragung!